Asoziale Chaoten
Für den Kampf gegen dumme Nazis und die wichtige Aufklärungsarbeit werden Steuergelder für jedes Projekt hergegeben, aber das linke Pack, das grundlos Straßenschlachten mit der Polizei anzettelt und eine Spur der Verwüstung hinterlässt, darf munter hausen, ohne dass hinterher Politiker die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wie das im 21. Jahrhundert noch passieren kann.
Unfassbar, was da im Hamburger Schanzenviertel wieder passiert ist. Politischer Extremismus ist keine Spur besser, nur weil er links ist, ein nicht genehmigtes Straßenfest glatzköpfiger Idioten würde kein Politiker in Hamburg oder sonstwo “qualifiziert dulden”, was immer dieser merkwürdige Begriff bedeutet..
Strenggläubig
Wenn ich im Zusammenhang mit einem grausamen Mord lese, der Vater, der seine eigene Tochter mit zahllosen Messerstichen umgebracht hat, sei strenggläubig gewesen, muss das doch für jeden gläubigen Menschen wie Hohn klingen. Keine Religion dieser Welt rechtfertigt Mord.
Wenn Integration und mangelnde Integrationsbereitschaft aufeinandertreffen… Ob das der muslimische Weg ist, sein eigenes Kind zu ermorden, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Wieso wird zeitgleich auf der Islamkonferenz von Herrn Schäuble gelobt, wie toll alles ist? Aufschreie wie nach Amokläufen an Schulen gibt es merkwürdigerweise in solchen Fällen nie.
Das linke Dummvolk marschiert wieder
Man kann die Uhr danach stellen. G8-Gipfel in Heiligendamm und die ganzen Bombenleger reisen an die Ostsee, um ihren Protest auszudrücken, immer vorne dabei die attac-Hanswürste, die die Weltwirtschaft so umbauen wollen, wie sie es zuvor beim Kommunisten-Sit-in besprochen haben. Die Reichen geben, geben und geben, damit die Armen und vor allem die Faulen nehmen können. Das ist dann gerecht. So richtig Sozialismus pur. Dass die Proteste regelmäßig eskalieren, gehört dazu. Dass die Polizei schuld ist, auch. Natürlich. Da können zwar dann die attac-Typen und ihre Revolutionsdemonstranten nichts dafür, aber das linke Gesocks braucht auch sein Ventil. Mal sind es Nazis, dann wieder die bösen Kapitalisten. Für die Medien bleiben das aber Demonstranten, ein leidiges Thema… Schwarz gekleidete, vermummte Chaoten sind Terroristen und unterscheiden sich nicht wesentlich von marschierenden Glatzen, die ausländerfeindlichen Mist verbreiten. Nur machen die braunen Idioten nichts aus Spaß an der Freude kaputt.
G20-Gipfel bedeutet mal wieder Ausnahmezustand, damit die Randale-Touristen nicht alles sprichwörtlich kurz und klein schlagen. In London mussten schon Filialen der staatlich geretteten RBS dran glauben, überhaupt sind die “Proteste” - welch Überraschung! - eskaliert und andernorts rüsten sich Polizei und Behörden gegen die bürgerkriegsähnlichen Zustände, mit denen wieder zu rechnen ist. Selbst das beschauliche Freiburg wird nicht vom linken Pöbel verschont bleiben.
Wenn die Chaoten wenigstens wüssten, wogegen sie demonstrieren…
Rekonziliation zum unpassendsten Zeitpunkt
Einen unpassenderen Zeitpunkt hätte sich der Vatikan für die Bekanntgabe der Rekonziliation, der Aufhebung der Exkommunikation, der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft gar nicht aussuchen können. Schlagzeilen wie “Papst rehabilitiert Holocaust-Leugner” waren fast überall zu lesen, auch wenn das in dieser Form völlig an der Sache vorbei geht. Es wird - wahrscheinlich aus Unwissen - der Anschein erweckt, als hätte Papst Benedikt XVI. Richard Williamson, der in einem schwedischen Fernseh-Interview in vollem Ornat den Holocaust so plump und schäbig geleugnet hat, als Leugner des Holocaust rehabilitiert, nachdem er deswegen vorher ausgeschlossen wurde. Der Grund der Exkommunikation war aber ein ganz anderer: Der Erzbischof Lefebre und die von ihm illegal, d.h. ohne päpstlichen Auftrag, geweihten vier Bischöfe wurden vor mehr als zehn Jahren wegen Can. 1382 (CIC 1983) von Papst Johannes Paul II. exkommuniziert, nachdem sie zuvor mehrmals zum Widerruf aufgerufen wurden:
Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.
Des Weiteren wurden sie als Schismatiker, Can. 1364 (1) (CIC 1983), exkommuniziert, da sie das Zweite Vatikanische Konzil in bestimmten Punkten nicht anerkannt haben, sie lehnen die großen Errungenschaften des Vaticanum II wie die Ökumene, den interreligiösen Dialog und die Liturgiereform des Konzils ab und feiern Messen unverändert nach dem tridentinischen Ritus, der seit dem Motu Proprio Summorum Pontificum (2007) wieder als forma extraordinaria, als außerordentliche Gottesdienstform, erlaubt ist und keiner Sondererlaubnis mehr bedarf. Gebete der Gläubigen werden vom Priester noch einmal gesprochen, um Gültigkeit zu haben. Ein merkwürdiges Gottes- und Menschenbild, das zum Glück seit dem Konzil überwunden ist, leider noch nicht in allen Köpfen. Selbst wenn die seit dem Konzil angestrebte Wiederherstellung der Einheit das oberste Ziel des Papstes ist, ist es doch sehr befremdlich für mich, dass die so rückwärts gewandte Priesterbruderschaft Pius X. in die Kirche zurückgeholt werden soll. Diese widerspricht in ihren Ansichten all dem, was ich in meinem Theologiestudium gelernt habe, das ganz im Geiste des Vaticanum II stand und weiterhin steht. Ohne das törichte Interview Williamsons, das letzte Woche bekannt geworden ist, hätte dieser Schritt wohl nur Theologen bewegt, da hier eine ultrakonservative, traditionalistische bzw. fundamentalistische Gruppe wieder in die Kirche aufgenommen werden soll, die auch mir nur aus einer Kirchengeschichtsvorlesung als entschiedener Gegner des Vaticanum II bekannt ist. Die Entscheidung der Rekonziliation wurde am vergangenen Donnerstag bekanntgegeben, erst am Freitag wurden die Inhalte des Interviews publik, Williamson hat aber nicht zum ersten Mal den Holocaust geleugnet, sondern schon 1989 in einem Gottesdienst deutlich seine Haltung zum Ausdruck gebracht; das muss bei den päpstlichen Beratern angekommen sein. Der Papst ist schlicht und einfach schlecht beraten worden, katastrophal wäre wohl eine bessere Bezeichnung. Der Codex Iuris Canonici sieht keine Strafe für die Leugnung des Holocaust vor, weil der CIC ausschließlich kirchliche Fragen regelt, keine weltlichen. Dafür ist die Staatsanwaltschaft Regensburg zuständig, die gegen Williamson wegen Volksverhetzung ermittelt, da das Interview in Regensburg aufgezeichnet wurde. Williamson und die drei anderen Bischöfe der Piusbruderschaft sind innerkirchlich rehabilitiert, als Bischof bleiben sie aber suspendiert, ebenso als Priester; als Theologe kann ich aber auch diesen Schritt nicht nachvollziehen, da die Positionen der Piusbruderschaft insgesamt sehr befremdlich sind. Kirchenrechtlich könnten Williamson und seine Piusbrüder aber ganz schnell wieder exkommuniziert werden, wenn sie sich nicht, wie ebenfalls vom Papst gefordert, zum Vaticanum II bekennen. So einfach werden die Piusbrüder sicher nicht nachgeben, angeblich wollen sie ja die Kirche selbst bekehren und zum “wahren” Glauben zurückführen. Mir missfällt dieser Umgang mit den Erzkonservativen, ich bin froh, dass die Kritik von der Deutschen Bischofskonferenz so klar zum Ausdruck gebracht wurde, auch die Katholisch-Theologische Fakultät, an der in studiert habe, hat sich deutlich geäußert. Drohungen gegen den Papst und der Abbruch des Dialogs sind jedoch die falschen Signale an Rom, zumal Papst Benedikt XVI. letzte Woche in der Generalaudienz die Leugnung des Holocaust mit Nachdruck ablehnt und die bedingungslose Solidarität mit den Juden zum Ausdruck gebracht hat. Deutlicher kann man die Position nicht darstellen, deshalb verstehe ich die Kritik von Bundeskanzlerin Merkel nicht, die eine Klarstellung des Papstes gefordert hatte. Die Antwort aus dem Vatikan folgte auch auf dem Fuße. Es ist ja durchaus nachvollziehbar, dass der Papst Abtrünnige, verlorene Söhne, im Sinne der Einheit wieder in die Kirche eingliedern will. Dass aber ausgerechnet die Angehörigen der Piusbruderschaft aus Gründen der “Versöhnung” wieder in die Kirche aufgenommen werden, ist ein Affront gegen alle, die sich dem Zweiten Vatikanischen Konzil und seiner Aufbrüche verpflichtet fühlen. Wo wird dem Einheitsgedanken noch Rechnung getragen, wenn durch die Aufnahme weniger Gestriger die Einheit der Heutigen, auch mit anderen Konfessionen und Religionen, gefährdet wird? Gerade der Vorwurf, die katholische Kirche sei von gestern oder gar von vorgestern, wird so wieder laut, eine Argumentation dagegen ist im Moment keine einfache Aufgabe als Religionslehrer. Chef-Papstkritiker Hans Küng musste Benedikt XVI. gleich mal mit George W. Bush vergleichen, dessen Rücktritt und gleichzeitig einen Obama-Papst fordern. Das von Papst Johannes XXIII. geforderte Aggiornamento sollten Papst Benedikt XVI. und insbesondere seine Berater auf jeden Fall wieder ins Visier nehmen, merkwürdig finde ich seine letzten Entscheidungen nämlich in der Tat, so auch die Ernennung des erzkonservativen Gerhard Wagner zum Linzer Weihbischof: Wagner sollte nämlich Weihbischof, obwohl er nicht einmal auf der Bistumsliste mit den Vorschlägen stand. Wagner vertritt solch merkwürdige Positionen, dass der Hurrikan “Katrina” und der Tsunami göttliche Strafen seien und Harry Potter satanistisch sei. Wenigstens ist Wagner inzwischen zurückgetreten.
Unanständig war zum Teil die völlig unangemessene Kritik am Papst, zu viele, die keine Ahnung haben, meinen mitreden und zu allem Überfluss ein Urteil abgeben zu müssen. Was bringt es denn, Passanten auf der Straße zu diesem Thema zu befragen? Die wissen im Zweifel nicht mehr, als dass sie am einen Tag Papst sind, am anderen wieder nicht mehr. Viel zu selten wurden stattdessen Kirchenrechtler berfragt. Ohne Williamsons Interview hätten sich sehr wahrscheinlich nur wenige aufgeregt, eben die, die mit den Hintergründen vertraut sind; jetzt haben wir wieder den Fall, dass jeder meint, etwas gegen Papst und gegen die Kirche sagen zu müssen. Auch Angela Merkel musste - meines Erachtens unnötigerweise - eine Klarstellung des Papstes fordern, die hatte dieser aber längst abgegeben. Benedikts neuerliche Aufforderung an Williamson zum Widerruf war dennoch ein wichtiges Zeichen, das aber Merkels Intervention nicht gebraucht hätte. Für mich ein Hoffnungsschimmer: Die Hardliner wollen sich nicht zum Vaticanum II bekennen und planen schon neue Weihen. Auf diese Weise könnte sich das Ansinnen, die Piusbrüder wieder einzugliedern, schnell von selbst erledigt haben, die Exkommunikation würde dann schnell folgen. Der Image-Schaden ist dennoch da. Leider. Interessant ist auch einmal mehr Henryk M. Broders Meinung zum Thema, gut war auch die gestrige Diskussionsrunde von Mybrit Illner, bei der Robert Zollitsch, Peter Frey und eben Broder miteinander diskutierten. Aufschlussreich ist auch der Gastbeitrag von Robert Zollitsch in der FASZ vom vorvergangenen Sonntag.
Landtagsabgeordneter der Freien Wähler ist Merkel Nachfolger!
Der unterfränkische Landtagsabgeordnete der Freie Wähler, Günther Felbinger, ist gerade bei den Top-100 Videopodcast im Bereich Nachrichten/Politk auf Platz 29 geklettert! Wahnsinn! Als einziger deutscher Politiker vor ihm ist noch immer nur Angela Merkel. Er folgt also nach Merkel und ist somit Merkel Nachfolger - klar oder?
Bekannte Sendungen wie z.B. N24 Klartext oder Was erlauben Strunz sind hinter ihm platziert. Genauso und das freut mich am meisten, die Bundestagsfraktion der Linken mit Ihrem Video-Podcast (bzw. Sozialistischer Weltnetzgeeignete Farbaufnahme für Kapitalistische Wiedergabegeräte des Klassenfeindes). Barack TV, der offizielle Barack Obama Podcast ist auf Platz 66, Sportbild Podcast nur noch 9 Plätze entfernt. Noch darf ich zwar nicht sagen, wer am 14.02. als Gesprächspartner beim 5. Podcast dabei sein wird, aber ich freu mich drauf. Nur soviel: Ich bins nicht, ich steh ja hinter der Kamera.
Auch wenn das eine Momentaufnahme ist und wir natürlich nicht wirklich glauben einmal an den Podcast von Angela Merkel (zumindest Platzierungstechnisch!!!) heranzukommen, darf man auch mal stolz auf sowas sein. Gedacht hätte das keiner und eine goldene Schallplatte erhalten wir sicher auch nicht dafür, aber geil ist es trotzdem! Ach ja, der Merkel Podcast kostet eine mittlere sechsstellige Summe pro Jahr! Ich weiß nicht wo, aber ich habs mal gelesen.
Für alle, die es interessiert:
Hier könnt Ihr den Felbinger Podcast direkt bei iTunes abonnieren.
Provinzniveau
Die Main-Post, unser geliebtes unterfränkisches Boulevardblatt, hat einmal mehr einen Bericht über Arroganz Provinz auf Welniveau geschrieben. Einmal mehr finde ich es..äh…arm.
Zitat 1:
„Ich sehe hörbares Schweigen“, vermisst der Vorstandsvorsitzende der B….L….V-Agentur (den Link kriegt er nicht!) „breites Interesse“ im Rathaus…
Zitat 2:
„Der Kunde möchte nicht in die Provinz fahren, um sein Geld auszugeben. In diesem Zusammenhang ist der geplante Slogan sogar schädlich für den Einzelhandel“, schreibt LBE-Geschäftsführer Volker Wedde….”
Zitat 3:
Mit Kritik am Begriff „Provinz“, die im übrigen im Kopf und nicht auf der Landkarte stattfinde, hat Schneider gerechnet. Was ihn ärgert, ist das bloße „Herummosern“ ohne konstruktive Gedanken.
Zitat 4:
Die breite negative Resonanz, die die Provinz-Diskussion bislang geprägt hat, sieht er möglicherweise auch darin begründet, dass man mit dem Slogan etwas vorschnell an die Öffentlichkeit gegangen ist, ohne ihn ausreichend zu erklären oder zu bebildern.
——–
Zu Zitat 1:
Liegt wohl daran, dass sich niemand dafür im Rathaus interessiert.
Zu Zitat 2:
Der Einzelhandel wehrt sich also gegen den Slogan!
Zu Zitat 3:
Der Slogan ist scheiße. Konstruktiver geht es nicht!
Zu Zitat 4:
“breite negative Resonanz…” - moment mal. Die soll es doch angeblich nicht geben? Also jetzt doch? Der Slogan ist auch später noch scheiße und einen Slogan immer und immer wieder erklären zu wollen ist nicht minder…….
Mein (persönliches) Fazit: Hör doch endlich auf!
The Next Wolfgang Schäuble
Was Uri Geller und Vincent Raven nicht können, kann offenbar Wolfgang Schäuble. Die einen sind Illusionisten und geben vor, zaubern zu können, der andere gibt sich Illusionen hin oder kann tatsächlich zaubern. Zumindest will er es. Dass die Integration nicht in der Weise funktioniert, wie uns manche Multikulti-Träumer weismachen wollen, zeigen nicht nur die vielen Straftaten unter Migranten, eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigt nun Schwarz auf Weiß, dass Türken in Deutschland verglichen mit anderen Migrantengruppen am schlechtesten integriert sind und zum neudeutschen (Bildungs)-Prekariat gehören.
Bundesinnenminister Schäuble ist aber trotzdem zuversichtlich, dass bald alles ganz anders ist. Ein echter Teufelskerl, unser Next Wolfgang Schäuble: “Warten Sie einfach noch einmal vier Jahre CDU-geführte Regierung ab.”, sagte er dem Spiegel. Wie vermessen. Es hilft da auch nicht, auf die vielen voll integrierten Türken zu verweisen.
Lale Akgün kann gerne 2014 für die Nachfolge von Horst Köhler kandidieren, kein Problem, allerdings ist ihre Begründung, die politischen Eliten unseres Landes sollten die Bevölkerungsstruktur in Zukunft besser widerspiegeln, eher unangebracht, es sei denn, Herr Schäuble zaubert uns tatsächlich eine voll funktionierende Integration herbei. Denn eine türkisch-stämmige Bundespräsidentin würde die mangelnde Integration(sbereitschaft) vieler Türken gerade nicht widerspiegeln.
Ein sehr interessanter Bericht zum Thema findet sich in der Welt, auch Lale Akgün spricht die Probleme offen an und dreht sie sich nicht in gutmenschlicher Manier hin, wie sie es braucht. Beim CDU-Politik-Blog scheint man auch nicht allzu begeistert über Schäubles Zaubervorhaben. Und das Problem besteht leider auch deswegen, weil zu oft die Augen verschlossen werden und die Gründe irgendwo sonst gesucht werden. Daher sind solche Artikel sind eigentlich überflüssig wie ein Kropf.
Unterfränkischer Landtagsabgeordneter im iTunes Store
Der Podcast von Günther Felbinger (Freie Wähler) ist jetzt auch im iTunes Store abonnierbar.
Die ersten beiden Episoden sind noch “allgemeines” Geplänkel über seinen Infoservice und und erst ab der dritten Episode wird bald auf ein politisches Thema eingegangen. Vermutlich wird es ein Podcast zum Thema “Nichtraucherschutzgesetz” in Bayern sein uns sicher auch bald zur Bildungspolitik.
Was für ein (Fernseh-)Abend
Der heutige Fernseh-Abend hat für mich heute zweimal Freude und einmal Ärger hervorgerufen.
Als erstes, und wichtigstes, war da natürlich das zunächst gespannte Warten auf die Prognose des hessischen Wahlergebnisses. Aus der Spannung wurde dann ganz schnell große Freude. Denn das Ergebnis der hessischen Landtagswahl ist noch besser als von den Umfragen vorhergesagt wurde: Die “hessischen Verhältnisse” gehören ins Archiv. Seit heute gibt es eine klare schwarz-gelbe Mehrheit, mit vieeeeel Gelb. Die SPD wurde noch deutlicher als erwartet abgestraft. Und leider gibt es noch genug Frustrierte, die die LINKE trotz deren Selbstdemontage in den letzten Wochen gewählt haben.
Natürlich habe ich die Wahl nicht nur im Fernsehen verfolgt, sondern später auch im Netz. Dabei kamen allerdings auch starke persönliche Gefühle auf, denn ich erinnere mich nur zu gut, wie ich am 28.09.08 (und 29.) die nach und nach hereinkommenden Ergebnisse “aufgesaugt” habe.
Als zweites, ganz trivial, der Ärger über das unsägliche Serienstaffel-Hopping der Fernsehsender. Diesmal: Sat1 mit Criminal Minds. Nach einem extrem spannenden Cliffhänger in der letzten Woche begann heute - wo ich doch so gespannt darauf war, welcher FBI-Agent in die Luft gesprengt wurde - die Wiederholung einer alten Staffel.
Nun freue ich mich auf Null Uhr, dann gibt es bei der ARD die Liveübertragung des Conference Championsship Games Pittsburg Steelers vs. Baltimore Ravens. Zwar werde ich die Übertragung wohl nicht bis 4 Uhr morgen sehen (das macht dann mein guter alter Videorecorder), ich will mir aber zumindest das erste Viertel gönnen. Nun könnte man mal wieder darüber streiten, ob die ARD sicherlich viel Geld für die Live-Rechte am American Football ausgeben sollte. Ich finde es gut, denn sonst gibt es ja keine Übertragung im Free-TV und somit könnte man durchaus von einer Grundversorgung reden ![]()
Mumu-Vision
Ein Werbespot für eine Intimwaschlotion für Frauen zeigt den weiblichen Alltag aus der Sicht einer Mumu. Ohne Höschen natürlich, sonst wäre es etwas düster.
Gesehen bei Ximmel, ein echt lustiger Film.


